Vereinsfahrt 2015 nach Wiesbaden

Nach längerer Abstinenz wurde vom MGV wieder eine Vereinsfahrt mit Frauen durchgeführt. Ziel war die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, die an diesem Wochenende ihr Stadtfest mit buntem Programm und vielen Marktständen feierte.

Am Samstag, dem 26. September, starteten wir um 7.00 Uhr in Antfeld. Erstes Ziel war nach einem kurzen Frühstücks-Zwischenstopp der Hessenpark in Neu-Anspach, der zahlreiche Attraktionen bot. Anhand der historischen Fachwerkhäuser vom nordhessischen Gutshof über das mittelhessische Tagelöhnerhaus bis zum südhessischen Wirtshaus – an über 100 Gebäuden kann man dort nachvollziehen, wie sich Bauen und Wohnen in den Regionen seit 400 Jahren entwickelt hat.

An diesem Tage stand außerdem das Treffen historischer Traktoren auf dem Plan. Natürlich wurde dort auf dem historischen Marktplatz auch ein Liedchen geschmettert, getreu dem hervorragend schönen Kaiserwetter: „Es strahlt die Welt!“

Nach einem etwa zweistündigen Aufenthalt ging es dann weiter in Richtung Wiesbaden, wo gegen 15.30 Uhr die Zimmer im Hotel „Achat“ bezogen wurden. Gut zwei Stunden blieben dann zur freien Verfügung, die vielen Stände auf den verschiedensten Marktplätzen zum Stadtfest zu erkunden.

Das gemeinsame Abendessen war dann um 18 Uhr im „Paulaner“ geplant und danach noch einmal Zeit zur freien Verfügung. Ein Zufall brachte diese Planung im positiven Sinn jedoch zum scheitern. Genau wie wir hatte auch eine holländische Blaskapelle aus Limburg das Essen im Paulaner in ihren Ausflugsplan aufgenommen. Nach dem Genuss der leckeren bayerischen Spezialitäten wurden die holländischen Musiker – verkleidet als Bayern in Lederhosen – dann animiert, doch ein paar Liedchen zum Besten zu geben (ein Griff ins Portemonnaie half dabei natürlich auch). Diese Blaskapelle, die sich „Miserabel“ nannte, machte ihrem Namen zunächst alle Ehre, bis sich herausstellte, dass das „miserabele“ Spiel nur gestellt war und zu einer überaus interessanten Performance gehörte.

Was dann folgte, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Die Stimmung wuchs von Stück zu Stück – und auch so einige Halbe Liter trugen dazu bei – ans Heimgehen oder an einen Stadtbummel war nicht mehr zu denken, dafür aber nahm zeitweise die Gefahr eines „Tinnitus“ und „Stimmenverlustes“ erheblich zu. Selbst viele „seriöse“ Gäste des Lokales ließen sich von der Bombenstimmung mitreißen. Auch unser MGV ließ es sich nicht nehmen, „nit schoin, awer harre!“ an dem improvisierten Programm teilzunehmen. Ein wirklich gelungener Abend, der so nicht geplant war, aber sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Einfach toll.

Nach dem Frühstück am Sonntag trafen sich die Teilnehmer zu einer Stadtrundfahrt mit der „Thermine“, einer kleinen Eisenbahn, die einige der interessanten Ziele der Stadt anfuhr und ausführlich erklärte. Danach war Stadtbummel und Mittagessen auf eigene Faust angesagt, ehe um 14.30 Uhr die Heimreise angetreten wurde. Auch bei der Heimfahrt wurde im Bus noch richtig Stimmung gemacht, und so fand dieser harmonische Zwei-Tages-Ausflug sein Ende beim Ausklang in der Antfelder Gaststätte Susewind.

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